Skip to content

Cart

Your cart is empty

Trumps Wahnsinn hat Methode. Politik-Berater Jeffrey Sonnenfeld über die Führungsstrategien des US-Präsidenten

Trumps Wahnsinn hat Methode. Politik-Berater Jeffrey Sonnenfeld über die Führungsstrategien des US-Präsidenten

Article: Trumps Wahnsinn hat Methode. Politik-Berater Jeffrey Sonnenfeld über die Führungsstrategien des US-Präsidenten

Trumps Wahnsinn hat Methode. Politik-Berater Jeffrey Sonnenfeld über die Führungsstrategien des US-Präsidenten

Die 10 Gebote des Donald Trump – ein New-York-Times-Bestseller in deutscher Erstausgabe

„Die 10 Gebote des Donald Trump“ ist eine scharfsinnige Analyse der Machtprinzipien des vermeintlich unberechenbaren Politikers und Geschäftsmanns. Als dessen jahrzehntelanger Berater, Kritiker und Vertrauter enthüllt der Leadership-Experte Prof. Jeffrey Sonnenfeld das Muster hinter Trumps Verhalten und macht es verständlich.

Die „Methode Trump“ durchschauen

Kaum eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens polarisiert so sehr wie der derzeitige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Donald J. Trumps Angriffe auf die wertebasierte Weltordnung, sein Umgang mit politischen Gegnern wie Unterstützern oder sein oftmals erratisches und chaotisches Vorgehen führen oft zu Fehleinschätzungen, wenn man die üblichen Bewertungskriterien heranzieht.

In der deutschen Übersetzung des New-York-Times-Bestsellers „Trump’s Ten Commandments“ analysiert der renommierte Leadership-Experte und frühere Harvard-Professor Jeffrey Sonnenfeld – gemeinsam mit seinem Co-Autor Steven Tian – die Führungsstrategien des wohl umstrittensten Staatschefs der Gegenwart. Dabei handelt es sich weder um eine politische Abrechnung noch um eine Polemik für oder gegen Trump. Es sei vielmehr eine objektive Studie über das, „was Trump tatsächlich tut und warum er es tut, wie er denkt und wie er die Welt sieht“.

Sonnenfeld schöpft aus mehr als fünf Jahrzehnten wissenschaftlicher und strategischer Erfahrung, davon ein Vierteljahrhundert in engster Beziehung zu Trump – „als Berater, Freund, Kritiker und Gegner und alles Dazwischenliegende“. Wer verstehen will, wie man mit ihm zusammenarbeitet, ihm entgegentritt und mit ihm verhandelt, müsse die „Methode Trump“ durchschauen.

Trumps Methoden sind ganz und gar seine eigenen und anders als die jedes anderen Führers – Sonnenfeld bezeichnet sie als „einzigartig trumpisch“. Was EU‑Führungskräften, deutschen Politikern, den Führungseliten der amerikanischen Wirtschaft, der US-Regierung und selbst seiner eigenen Partei nach bisher entgangen sei: Trumps Ziele decken sich nicht mit ihren. „Seine Ziele bestehen nicht darin herauszufinden, wie man ein Land wohlhabender, sicherer macht oder weltweite Harmonie gewährleistet. Sie drehen sich vielmehr vollständig um die Vermehrung seiner eigenen Macht – und in gewissem Maße auch um seinen beträchtlich gesteigerten persönlichen Reichtum.“

Glaube an die Gewalt

Bei aller vermeintlichen Unberechenbarkeit greift Trump immer wieder auf eine Reihe spezifischer Strategeme zurück – seine „10 Gebote“, wie Sonnenfeld sie nennt –, um in jeder Situation die stärkste Wirkung und den größtmöglichen persönlichen Vorteil zu erreichen. Das vorliegende Buch entschlüsselt diese unkonventionellen Führungsprinzipien und fügt sie zu einer konkreten Blaupause zusammen – nicht als Erfolgsrezept zur Nachahmung, sondern um derartiges Verhalten zu verstehen und vorauszusehen, wie man am besten damit umgeht.

Denn Trump glaubt nicht an jene gemeinsamen Normen, Werte und an das Vertrauen in politische Institutionen, die die liberale Weltordnung bislang getragen haben. Herkömmliche Allianzen interessieren ihn kaum. Vielmehr sind zwei seiner grundsätzlichen, für ihn charakteristischen Instrumente – „Konzentriere alle Macht bei dir selbst!“ und „Teile und herrsche!“ – als durchgängige Strategien anzusehen, wie dies in den letzten Jahren auch in seinem Umgang mit Deutschland und der EU deutlich zu beobachten war. Beiden Prinzipien liegt Trumps unerschütterlicher Glaube an die Macht der rohen Gewalt zugrunde. Gegen Einschüchterung und Schikane gibt es letzten Endes aber kein besseres Mittel, als die eigene Stärke, Zusammenhalt und kollektive Gegenwehr mit überzeugender Klarheit zu demonstrieren.

Potenzielle Gegner gezielt zu spalten, zählt zu den Lieblingstaktiken des US-Präsidenten. Tatsächlich sei die EU für ihn kein Verbündeter, sondern eine Bedrohung – denn kollektives Handeln kann Donald Trumps aggressives Auftreten entmachten und unschädlich machen. „Worauf deutsche Politiker daher achten müssen, sind seine unermüdlichen Bemühungen, eine Kluft zwischen Deutschland und Frankreich, zwischen der EU und Großbritannien sowie zwischen der EU, Großbritannien und Kanada zu schaffen“, warnt Sonnenfeld. Trump werde immer wieder Wege suchen, um seine vermeintlichen Gegner an der Entwicklung gemeinsamer Handlungsstrategien oder gemeinsamen Widerstands zu hindern.

Gewinner ohne Gewissen

Um Donald Trump zu verstehen, muss man sich bewusst machen, wie er die Welt sieht: Alles – „wirklich alles“ – dreht sich nur um ihn selbst. In seinem Universum gibt es keinen Platz für solche, die sich für etwas Besseres halten. Im Gegenteil bedenkt Trump ehemalige Weggefährten, die sich zu Kritikern gewandelt haben, mit einer Erbarmungslosigkeit, der selbst seine politischen Gegner selten ausgesetzt sind.

Im Kern beruht sein Ansatz auf dem instinktiven und fundamentalen Vertrauen, dass er mit jedem über alles einen Deal abschließen kann. Wo gängige Führungskonzepte und populäre Handbücher emotionale Intelligenz, Empowerment und partizipative Entscheidungsfindung in den Vordergrund stellen – und meistens Empathie, Einsicht und Bescheidenheit predigen –, praktiziert Trump das Gegenteil: Er führt mit Dominanz und starrer Selbstsicherheit; Fehler gesteht er niemals ein.

Für Trump sind Gewinner nicht notwendigerweise ehrliche, fähige oder verdienstvolle Personen, sondern Menschen, die Erfolg, Glamour und Durchsetzungskraft ausstrahlen. Umgekehrt machen nicht Verbrechen, Sittenlosigkeit oder gar Versagen den Verlierer aus, sondern der Verlust von Status und Glanz. Wer diesen Führungsstil versteht, so Jeffrey Sonnenfeld, kann besser auf ihn Einfluss nehmen – und zugleich entscheiden, welche Art von Führungspersönlichkeit er selbst sein möchte.

Prof. Jeffrey Sonnenfeld, Ph. D. / Steven Tian
Die 10 Gebote des Donald Trump
Wie er bekommt, was er will: Die Führungsstrategien des US-Präsidenten
Mankau Verlag, 1. Auflage November 2026
Klappenbroschur, 13,5 × 21,5 cm, 286 S.
ISBN 978-3-86374-824-1
24,90 € (D) / 25,60 € (A)
Mehr zum Buch →
Link-Empfehlungen:

Mehr zum Buch „Die 10 Gebote des Donald Trump“ →
Mehr über Autor Prof. Jeffrey Sonnenfeld, Ph. D. →
Mehr über Autor Steven Tian →
Unsere sozialen Netzwerke − für Fragen, Kritik, Anregungen →

More articles

Das Trainingstagebuch für Frauen verbindet Bewegung, Zykluswissen, Regeneration und Selbstreflexion
frauen trainieren anders

Das Trainingstagebuch für Frauen verbindet Bewegung, Zykluswissen, Regeneration und Selbstreflexion

Als Ergänzung zu ihrem erfolgreichen Ratgeber „Frauen trainieren anders“ hat die Sportwissenschaftlerin und Lauftrainerin Tabea Lorch ein übersichtliches Trainingstagebuch für Frauen entwickelt: „F...

Read more