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Selbstfürsorge statt Aufopferung – zuverlässige Strategien zur emotionalen Abgrenzung und Resilienz

Selbstfürsorge statt Aufopferung – zuverlässige Strategien zur emotionalen Abgrenzung und Resilienz

Artikel: Selbstfürsorge statt Aufopferung – zuverlässige Strategien zur emotionalen Abgrenzung und Resilienz

Selbstfürsorge statt Aufopferung – zuverlässige Strategien zur emotionalen Abgrenzung und Resilienz

Das neue Buch von Bestsellerautorin Terri Cole auch auf Deutsch erhältlich

Ihr erstes Buch „Boundary Boss“ wurde in 20 Sprachen übersetzt und allein in den USA über 100.000-mal verkauft. Auch die deutsche Übersetzung des neuen Ratgebers „Too Much!“ wurde wieder im Mankau Verlag veröffentlicht.

Gefangen in der Aufopferungsfalle

Mit ihrem beliebten Podcast „The Terri Cole Show“ inspiriert die US-amerikanische Psychotherapeutin und Bestsellerautorin wöchentlich mehr als 250.000 ZuhörerInnen und erreicht in den sozialen Medien inzwischen über 500.000 Follower. Ihr frischer, ansprechender Stil und interessante Fallbeispiele aus 25 Jahren Beratungspraxis überzeugen vor allem weibliche Leserinnen oder engagierte und empathische Menschen, die sich schwertun mit emotionaler Abgrenzung gegenüber anderen: Obwohl sie vermeintlich alles tun, um in Beruf, Familie und Freundkreis die „Welt zu retten“, sind sie selbst oft am Ende ihrer Kräfte und verlieren sich in toxischen Beziehungen.

Nach ihrem erfolgreichen Bestseller „Boundary Boss“, der sich dem Thema der gesunden Abgrenzung gewidmet hat, beantwortet Terri Coles neuestes Buch die folgenden Fragen: Für wen und in welchem Maße bin ich verantwortlich? Welche Vorteile und welche Nachteile bringt es für mich, wenn ich alle und alles um mich herum kontrolliere? Und wie finde ich vom „Too Much!“ wieder zu einem (für alle) gesunden Maß zurück? Als einstige „Königin des Zuviels“ und Entdeckerin des Konzepts der hochfunktionalen Co-Abhängigkeit präsentiert Terri Cole zuverlässige Strategien zur emotionalen Abgrenzung, Resilienz und authentischen Selbstfürsorge.

Empathie ist schön und wichtig. Aber wer nicht das richtige Maß einhält und sich grundsätzlich für alle und alles verantwortlich fühlt, wird seine „hochfunktionelle Co-Anhängigkeit“ auf Dauer mit chronischem Stress, Erschöpfung, Verbitterung und einseitigen Beziehungen bezahlen.

Gesunde versus ungesunde Beziehungen

Im Leben der hochfunktionalen Co-Abhängigen (HFC) dreht sich alles um Beziehungen. Aber während ausgewogene Beziehungen auf Gegenseitigkeit beruhen, geben HFCs immer mehr, als sie nehmen. Ein übermäßiges Bedürfnis nach Kontrolle und ein Zuviel an emotionaler Arbeit und Empathie führen nicht selten zu unterdurchschnittlichem Funktionieren und Zurückhaltung beim Gegenüber: „Der Preis unserer HFC für andere besteht darin, dass wir ihnen bis zu einem gewissen Grad die Autonomie verweigern – das Recht zu kämpfen, das Recht, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben und ihren Weg selbst zu finden, das Recht, für andere da zu sein, wie sie es wünschen, und das Recht, selbst Fehler zu machen.“

Da HFCs dazu neigen, alles für ihre Beziehungen zu geben – und zwar länger, als es sinnvoll ist –, üben sie eine geradezu magische Anziehungskraft auf Narzissten aus. Es handelt sich laut Cole um die „beiden Hälften einer perfekt dysfunktionalen Beziehungseinheit“: einerseits der Narzisst, ganz auf sich fokussiert, der nimmt und kontrolliert, auf der anderen Seite der Co-Abhängige, ganz auf andere fokussiert, der gibt und hilft.

„Alles, was ich lehre, ist etwas, das ich persönlich lernen musste“: Terri Cole ist authentisch und glaubwürdig, aus ihren Büchern und Ratschlägen spricht viel Erfahrung – und viel Herz. Daher nehmen unzählige Menschen den Rat der erfolgreichen Psychologin gern an. Stand August 2025 hat sie u. a. auf Youtube über 230.000, auf Facebook knapp 203.000 und auf Instagram 253.000 Follower.

Zuversicht und Selbstfürsorge

Es braucht Zuversicht, um gewohnte Verhaltensweisen hinter sich zu lassen, sein wahres Potenzial anzuzapfen und sich ein Leben und Beziehungen aufzubauen, die besser mit dem wahren Selbst übereinstimmen. Die Praxis regelmäßiger Selbstfürsorge bedeutet, „dass wir uns Mitgefühl entgegenbringen, wahre Selbstliebe pflegen sowie regelmäßig und in jeder Situation uns selbst, unsere Bedürfnisse und unsere Wünsche berücksichtigen“, schreibt Terri Cole. Das heißt zum Beispiel, Nein sagen zu können, wenn der Körper signalisiert, dass er Ruhe braucht. Oder zu fühlen, was man fühlt, zu wollen, was man will, und zu entscheiden, was man entscheidet.

Für HFCs gilt es also, der Selbstfürsorge und dem Wohlbefinden Vorrang zu geben. Diese haben nichts mit Selbstsucht zu tun, sondern sind vielmehr Fundament für gesunde Beziehungen im Berufs- wie im Privatleben. Auch wenn es Rückschläge und Rückfälle in falsche Verhaltensmuster geben mag: Wer lernt, auf sich selbst Rücksicht zu nehmen, verhilft sich zu neuen Energiereserven und setzt die noch vorhandenen Ressourcen frei. Denn bewusste Entscheidungen und Selbstfürsorge ermöglichen, die hochfunktionalen Fähigkeiten konstruktiver anzuwenden, etwa zum Erreichen persönlicher Ziele und Träume: „Du kannst nun dein hochfunktionales Verhalten wirksam als eine Art Superkraft einsetzen, für die achtsame Gestaltung deines erträumten Lebens.“

Terri Cole
Too Much! Für alle, die zu viel geben, tun, machen, denken fühlen
Den Überlastungskreislauf durchbrechen und das Leben neu entdecken
Mankau Verlag, 1. Auflage August 2025
Klappenbroschur 13,5 × 21,5 cm, 270 Seiten
ISBN 978-3-86374-767-1, 22,00 Euro
Mehr zum Buch →

Link-Empfehlungen

Mehr zum Buch „Too Much!“ →
Zur Leseprobe im PDF-Format →
Mehr über Autorin Terri Cole →
Zu den sozialen Netzwerken – für Fragen, Kritik, Anregungen →

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